Menü Meta Schließen

Nähe und Distanz

Spiele zu Nähe und Distanz können sehr wertvoll für Gruppen sein und auch einfach nur Spaß machen, brauchen aber aufmerksame SpielleiterInnen. Eine kurze Auswertung - und sei es nur „Wie war es?“ - ist immer sinnvoll.
 
 
Welcher Platz tut mir gut?
 
Für diese Übung wird viel Platz benötigt. Zwei Kleingruppen bilden. Die Gruppen stellen sich in einem Abstand von ungefähr drei Metern gegenüber. Sie bewegen sich nun langsam aufeinander zu. Wenn es nicht mehr weiter geht, gehen sie wieder schrittweise auseinander.
 
 
Auswertung:
 
Wie habt ihr euch gefühlt? Wo war der beste Platz? (Hinweis: kann auch weiter als drei Meter sein.) Jeder sucht sich anschließend seinen besten Platz.  - Es kann zu Unstimmigkeiten kommen! Der Eine möchte mehr Nähe/Distanz als der andere. Dann thematisieren und erklären.
 
  
 
 
Hau ab – ich bleibe!
 
Alle suchen sich einen Partner und stellen sich mit diesem Schulter an Schulter. Der Eine sagt: „Ich bleibe!“ und verlässt seinen Platz nicht. Der Andere entgegnet: „Hau ab!“ und versucht seinen Partner wegzuschieben. Anschließend werden die Rollen getauscht.
 
 
Auswertung:
 
Wie ist es euch in der jeweiligen Position gegangen? Was war leichter?
 
  
 
 
Zublinzeln
 
Ein bekanntes Spiel: Die eine Hälfte der Gruppe steht im Innenkreis, die andere dicht dahinter im äußeren Kreis. Die Spieler des äußeren Kreises haben die Arme auf ihren Rücken gelegt.
 
Ein Spieler steht im Außenkreis alleine und fängt an. Er blinzelt einem Mitspieler im Innenkreis zu. Dieser muss nun versuchen zu ihm zu kommen, ohne dass ihn sein Hinterspieler daran hindert. Der wiederum versucht natürlich seinen Vorderspieler scharf zu bewachen und notfalls an den Schultern (und nur da!) festzuhalten.
 
Gelingt es diesem trotzdem zu flüchten, wird der „flüchtende“ Spieler zum neuen Hinterspieler des Zublinzlers. Der ehemalige Mitspieler, der nun alleine dasteht, beginnt seinerseits einer Person im Innenkreis zuzublinzeln.
 
  
 
Von Rebekka Breimaier