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Eine Brücke über den Fluss bauen

Eine erlebnispädagogische Übung in der Natur fördert nicht nur soziale Kompetenzen und die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, sondern auch das Bewusstsein für unsere Umwelt. 

Wenn du eine solche Übung anleitest, achte darauf, dass du die Sicherheit deiner Gruppe immer im Blick behältst und sie nicht überforderst!

Die folgende Übung lässt sich am besten an einem schmalen Fluss (oder Bach), der nicht allzu tief ist, durchführen.

Du brauchst:

• 4 stabile Kanthölzer (ca. 2,5 m lang)

• 2 stabile Kisten

• 1 langes Seil

• Naturmaterialien wie Steine, Äste, ...

 

So geht´s: 

Das Ziel der Übung ist, dass alle TeilnehmerInnen den Fluss trockenen Fußes überqueren.

Dafür dürfen nur die oben genannten Materialien und Naturmaterialien verwendet werden.

Wenn die TeilnehmerInnen in Berührung mit dem Fluss kommen, muss die gesamte Gruppe von vorne beginnen. 

Materialien, die bei der Flussüberquerung in den Fluss fallen, dürfen nicht mehr verwendet werden.

Außerdem dürfen bei der Überquerung keine „Spuren“ hinterlassen werden, das bedeutet, 

dass alle Materialien am Ende wieder bei der Gruppe liegen müssen und nichts auf der anderen Seite des Flusses oder im Fluss liegen bleiben darf. 

Natürlich kannst du noch weitere Regeln festlegen und die Flussüberquerung erschweren. 

Weitere mögliche Herausforderungen könnten zum Beispiel auch sein, dass die TeilnehmerInnen den Fluss nur mit einem Bein überqueren dürfen oder ein Teil der Gruppe eine Augenbinde trägt.

Auswertung

Eine erlebnispädagogische Übung ist immer so viel wert, wie du sie mit der Gruppe im Nachhinein auswertest: Was hat gut funktioniert? 

Was ist misslungen? Woran lag das? Was waren Knackpunkte in unserem Prozess? 

Weitere Übungen und viele Auswertungsmethoden findest du beispielsweise in den Büchern der Reihe „Kooperative Abenteuerspiele“ - alle im Buchdienst Wernau vorrätig!