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Wallfahrt vor Ort

Das Ziel festlegen 

Eine Wallfahrt ist eine spirituelle Reise zu einem bestimmten Ziel. Überlege dir also zuerst, wohin es gehen soll. Das kann eure Kirche sein oder ein Grillplatz. Eine Kapelle oder ein Aussichtspunkt.

Du kannst dich auch mit anderen Oberminis zusammentun: Besuche doch mit deinen Minis nach und nach die anderen Gemeinden deiner Seelsorgeeinheit. Jede Gemeinde bereitet eine kleine Andacht für die anderen vor. 

Oder ihr besucht ein anderes Dekanat, wenn die Minis dort zu einer Aktion einladen.

Falls euer Pfarrer die Stelle wechselt, könnt ihr ihn in der neuen Gemeinde besuchen.

Die Art der Fortbewegung festlegen

Je nach Entfernung eures Ziels bieten sich unterschiedliche Arten der Fortbewegung an. Seid ihr innerhalb eurer Gemeinde unterwegs, könnt ihr einfach zu Fuß gehen. Zu den Nachbargemeinden kommt ihr vielleicht mit dem Fahrrad. Und für weiter entfernte Ziele planst du zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ihr könnt natürlich auch einen Reisebus mieten. Wichtig ist nur, dass ihr gemeinsam unterwegs seid. Und dass die Strecken für alle zu bewältigen sind.

Stationen festlegen

Der Weg besteht aus mehreren Stationen. 

So eine Station ist zum Beispiel an einer Kirche oder Kapelle. Es kann aber auch an einem Wegkreuz sein, an einem Gewässer oder einem imposanten Baum, … Zwischen den einzelnen Stationen liegen Strecken. Eine Teilstrecke sollte nicht länger als eine halbe Stunde sein. Dabei gilt zu Fuß und mit dem Fahrrad die Faustregel: Die Gruppe braucht eineinhalbmal so lang, wie du beim Probelauf. Alleine oder mit dem Vorbereitungsteam solltest du also höchstens zwanzig Minuten zur nächsten Station brauchen.

An den Stationen gibt es jeweils eine Aktion. Das ist zum Beispiel ein Impuls oder eine Meditation. Oder ihr singt Taizé-Lieder. Es kann auch ein Vertrauensspiel sein. Eine Schweigeminute mit der Aufforderung auf die Natur zu hören. Sei ruhig kreativ! Du kannst auch einzelne Wegstrecken als Stationen nutzen. 

Zum Beispiel geht ihr ein Wegstück schweigend oder mit verbundenen Augen. Denke daran ab und zu für Getränke und Sitzgelegenheiten zu sorgen, zum Beispiel an einer Grillstelle. Falls es auf dem Weg nichts Geeignetes gibt, stelle Bierbänke an einer Station auf.

Am Ziel ankommen

Als erste und letzte Station bieten sich eine Andacht oder ein Gottesdienst an. Diesen könnt ihr auch gemeinsam mit Menschen feiern, die nicht dabei waren. Lade die Eltern und andere Gemeindemitglieder dazu ein. Bestimmt unterstützen dich dabei auch die Hauptamtlichen deiner Gemeinde.


Ein Motto der Wallfahrt finden 

Leichter wird die Vorbereitung für dich, wenn du dir ein Motto überlegst. Du kannst die Wallfahrt rund um den Namenspatron eurer Kirche gestalten. Oder im „Marienmonat“ Mai alles zum Thema Maria. Du kannst aus der Wallfahrt ein ganz besonderes Highlight machen, zum Beispiel als Nachtwallfahrt, als Schneewanderung oder mit einem geheimen Ziel.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Vorbereitung und Durchführung! 

 

von Rebekka Riesterer