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Kartoffeldruck

Du brauchst:
• Kartoffeln
• Ausstechförmchen
• Messer
• Wasserfarben
• Pinsel
• Papier
• Zeitung (als Unterlage)

Und los geht’s!
Bevor es los geht solltest du die Kartoffeln gut waschen und abtrocknen. Schneide die Kartoffeln der Länge nach Kartoffeln auf, sodass eine  große Schnittfläche entsteht.
Jetzt sind die Ausstechförmchen an der Reihe. Such die ein Motiv aus und drück es etwa 5 mm in die Schnittfläche der Kartoffel. Schneide mit dem Messer vorsichtig die übrige Kartoffel rund um das Förmchen ab. Auf diese Weise entsteht kinderleicht ein Stempel. Statt mit den Ausstechförmchen kannst du dir auch frei Hand ein Motiv ausdenken. Am besten skizzierst du zuerst die Umrisse auf der Kartoffel. Dann kannst du sie mit dem Messer vorsichtig ausschnitzen. Jetzt kommen auch das Papier, der Pinsel und die Farbe ins Spiel. Male deinen Stempel kräftig mit Farbe an. Achte darauf, dass zum Anrühren der Farbe nur wenig Wasser benutzt wird. Ist der Stempel überall mit Farbe bemalt kannst du ihn aufs Papier drücken. Du kannst die Stempel zwischendurch auch abwaschen und mit anderen Farben anmalen.
Statt wir oben beschrieben aus der Kartoffel einen Motivstempel zu machen gibt es noch eine andere Variante:
Schneide zunächst aus Papier eine Motiv-Vorlage aus. Diese legst du auf das Papier das du bedruckst. Dann wird die Kartoffel nicht längs sondern quer durchgeschnitten. Anschließend wird der Rand etwa 1 – 2 cm abgeschnitten, sodass eine Stempelfläche entsteht. Tupf die Kartoffel gut ab und male sie mit Farbe an. Jetzt stempelst du rund um deine Motiv-Vorlage. Achte darauf, dass deine Schablone dabei nicht verrutscht. Vielleicht klebst du sie mit einem kleinen Tesafilm-Röllchen vorsichtig fest. Wenn das ganze Papier bedruckt ist wird die Schablone vorsichtig entfernt und fertig ist das Kunstwerk!

Tipp:
Du kannst mit deinen Kartoffelstempeln auch Taschen oder Kleidung verzieren. Statt Wasserfarben verwendest du dann einfach Stofffarben. Achte darauf, dass die Textilen vor dem Bedrucken schon einmal gewaschen wurden. Sonst nimmt der Stoff die Farbe nicht richtig auf. Zwischen die Stoffschichten solltest du außerdem eine alte Zeitung legen, damit die Farbe nicht auf die Rückseite durchdrückt.