Menü Meta Schließen

Get real - Nimm deine Maske ab

Get real – nimm deine Maske ab
 
Lied: Here I am to worship
 
Begrüßung:
Herzlich Willkommen zu get real – nimm Deine Maske ab.
Menschen haben nicht immer den Mut oder die Kraft ihr wahres Gesicht zu zeigen. Wann setzen wir uns eine Maske auf?
z.B.
-um Erfolg zu haben
-um beliebt zu sein
-aus Angst
-um Grenzen zu testen
-um nicht erkannt zu werden (Promis)
-weil ich denke ich bin nicht gut genug
 
Eine Maske zu tragen macht mich
mal unsicher – mal sicher
manchmal fühle ich mich wohl – manchmal unwohl
manchmal setzt sie mich unter Druck  - manchmal fühle ich  mich regelrecht befreit. Manche Rollen werden uns auch verpasst.
Wir verpassen anderen Rollen. Wir wollen andere Menschen nicht so sehen wie sie wirklich sind, sondern wie wir sie sehen wollen.
Wir ordnen Menschen nach ihrem äußeren ein: Punks, Gruftis, Rapper
 
Viel zu oft vergessen wir, den Mensch hinter der Maske zu suchen.
Aber seht selber:
 
Anspiel:
Teil 1
An einige Gottesdienstbesucher werden Masken verteilt.
-Bauer, Uncool, Hippie, Macho, Zicke, graue Maus, Führungskraft, …
 
Überleitung

Aus dem Off: Täglich begegnen wir verschiedenen Personen. Automatisch ordnen wir sie in bestimmte Schubladen. Wir setzen ihnen eine Maske auf. Genau so spielt jeder von uns verschiedene Rollen in verschiedenen Situationen. Jeder setzt sich selbst verschiedene Masken auf.
 
Teil 2
Eine Person mit neutraler Maske spielt verschiedene Szenen. Dazu gibt es jeweils ein passendes Hintergrundbild.
Szene 1 -Braver Enkel mit Hemd und Karopulli sitzt bei Oma im Wohnzimmer („Ja, Oma in der Schule läuft alles bestens“ „Ich bin immer um zehn im Bett Oma“ ….)
 Dann wird er von seinen Freunden zur Abendgestaltung abgeholt.
Szene 2 -Sprayer zieht Cappi und Kapuzenpulli an, „sprayt“ mit Dose an Leinwand. Blaulicht und Martinshorn. Sprayer flüchtet hinter Leinwand.
 Morgens muss der Junge wieder in die Schule.
Szene 3 -Streber mit Hemd und Kapuzenpulli im Klassenzimmer. Streckt die ganze Zeit ungeduldig, weiß alle Antworten. Hat großes Heft in der Hand.
 Am Nachmittag treffen sich die Jugendlichen im Skatepark.
Szene 4 -Cooler Typ wirft Heft weg, zieht Kapuze auf sitzt im Skater Park.

Szene 5 -Weißer Hintergrund.
  
Ende
Aus Off: Heute wollen wir hinter die Masken der anderen schauen und auch unsere eigenen Masken ablegen. Der Schauspieler im Altarraum nimmt die Maske ab.
 
Auf der Leinwand steht Samuel 16,7. „ Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“
Nun nehmen auch die Gottesdienstbesucher die Masken wieder ab.
 
Lied
 
Tagesgebet:
Guter Gott. Du hast uns ein unverwechselbares Gesicht geschenkt. Dafür danken wir dir. Aber oft verhüllen wir unser ureigenes Gesicht und gleichen uns der Umwelt an – auch, weil das manchmal sehr bequem ist.
Wir bitten dich: Schenke uns den Mut, zu uns selbst zu stehen, um Menschen und Meinungen offener entgegentreten zu können.
 
 
Einladung zu den Workshops:
 
1. Masken basteln und bemalen
Aus stärkerem Papier werden Masken ausgeschnitten und bemalt mit dem was man gerne ablegen möchte.
 
2. Spiel Wer bin ich
Die TeilnehmerInnen bekommen Rollen auf die Stirn geklebt und müssen durch Fragen herausfinden wer sie sind.
 
3. Chill out Ecke
Fragen und Texte zum Masken und Spiegel um sich dabei anschauen zu können - und leere Blätter um sich evtl. selber etwas dazu notieren zu können.
 
4. Sag die Wahrheit
Es hängen Bilder von Menschen an der Wand, die im ersten Augenblick nicht so aussehen wie das oder der der sie sind.
Dahinter ist ihre wahre Lebensgeschichte aufgeschrieben.
Jeder ist aufgefordert sich Gedanken zu machen und die eigenen Gedanken dann Anhand der Wahrheit zu überprüfen.
 
5. Fürbitten
Box mit Zettel und Stifte. Für was ich schon immer beten wollte.
 
Lied zum Zusammenführen
 
Bibeltext: Samuel 16 (David wird zum König gesalbt)
 
 
Mögliche Fürbitten
Gib uns Christen die Kraft zu widersprechen, wenn wir anderer Meinung sind, und lass uns zu unserer Meinung stehen. (Liedruf)

Hilf den Menschen, falsche Versprechungen und Werbesprüche zu durchschauen. (Liedruf)

Mach uns mutig, unseren eigenen Lebensweg zu finden, wenn andere uns zur Anpassung zwingen wollen. (Liedruf)

Hilf denen zu einem neuen Anfang, die sich hinter Schminke und Fassade verstecken. (Liedruf)
 
Vater unser
 
Lied
 
Schlussgebet:
Ich sehe mir die Maske an.
Sie ist starr, unbeweglich, leblos.
Sie verändert sich nicht.
Sie verdeckt das Gesicht, wenn man sie trägt.
Sie macht den Menschen unkenntlich.
 
Ich setze die Maske auf.
Mein Gesicht ist hinter der Maske verborgen.
Ich kann alles sehen, aber ich selbst bleibe unerkannt.
Ich kann anders sein, als ich sonst bin.
Ich kann Dinge tun, zu denen mir sonst der Mut fehlt.
Es kann ein gutes Gefühl sein, sich hinter einer Maske zu verstecken.
 
Aber es ist ein viel besseres Gefühl, wenn man sich nicht zu verstecken braucht
und so sein darf, wie man ist.
 
 
Segen
Schlusslied
 
 
 
 
von der Jugendkirche Göppingen