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Gemeinsam durch die Nacht

Ganz still will ich durch die Nacht gehen

begleitet vom Fackelschein,

der mir Licht schenkt und mich wärmt.

 

Gemeinsam wollen wir durch die Nacht gehen

begleitet von vielen, die mit uns gehen; nicht allein.

 

Ganz still will ich durch die Nacht gehen

und meine Ohren öffnen

für Geräusche, die sonst im Alltagslärm untergehen.

 

Gemeinsam wollen wir durch die Nacht gehen

begleitet vom Zirpen der Grillen, vom Säuseln des Windes und vom Ruf des Käuzchens.

 

Ganz still will ich durch die Nacht gehen

und meine Augen öffnen

für Lichter, die sonst von Neonreklame und elektrischen Lichtern überdeckt werden.

 

Gemeinsam wollen wir durch die Nacht gehen

begleitet vom Mondschein, vom Leuchten der Sterne und vom Schattenspiel der Wolken.

 

Ganz still will ich durch die Nacht gehen

und meine Nase öffnen

für Gerüche, die sonst mit Parfüm und Zigarettenrauch verschwimmen.

 

Gemeinsam wollen wir durch die Nacht gehen

begleitet vom Geruch der Wälder und Wiesen, vom Duft der Blüten und von der Frische der Nachtluft.

 

Ganz still will ich durch die Nacht gehen

und meinen Tastsinn öffnen

für Reize, die ich sonst einfach ignoriere.

 

Gemeinsam wollen wir durch die Nacht gehen

begleitet vom Wind auf der Haut, vom Boden unter unseren Füßen und von unserem Herzschlag.

 

Ganz still will ich durch die Nacht gehen

und mich Gott öffnen

mit meinen Gedanken.

 

Herr, begleite uns auf unserem Weg gemeinsam durch die Nacht.

 

Von Rebekka Breuer