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Bring Bewegung ins Spiel!

1. Ankommen und auf Gottes Wort hören

 

Zu Beginn eines jeden Gottesdienstes versuchen wir ganz da zu sein, in die Stille hinein zu finden und zur Ruhe zu kommen. Dabei kann eine kleine Aufmerksamkeitsübung helfen, zum Beispiel die Aufforderung eine gute Sitzposition einzunehmen und der Frage nachzugehen, wie bin ich gerade hier?

 

Dies mündet in die Kyrierufe ein, welche nicht nur unser Dasein unterstreichen, sondern Gottes Gegenwart in unserer Mitte zum Tragen bringen.

 

In dieser Aufmerksamkeit hören wir Gottes Wort, eine Lesung oder das Evangelium, und lassen uns dadurch von Gott ansprechen. Zur Vertiefung können ein paar Impulse vom Vorbeitungsteam gegeben werden oder ihr kommt über eine Frage ins Gespräch. Als Christen sind wir nämlich immer aufgefordert von dem Glauben, der uns trägt, Zeugnis abzulegen.

 

2. Eine kleine Prozession

 

Um den Ortswechsel gut in den Gottesdienst einzubinden, bietet es sich an, den Weg vom Ort der Wortverkündigung zum Ort des Mahlhaltens zu gestalten.

 

Dies kann durch einfache Gesänge aus Taizé erfolgen oder durch Beten der Litaneien der Gegenwart Gottes aus dem Gotteslob, unterbrochen mit einem Liedruf.

Schön ist es auf diesem Weg die Gaben, die für die Feier der Eucharistie benötigt werden, in feierlicher Prozession mitzutragen.

 

3. Eucharistie

 

Die Eucharistie in einer schlichten und einfachen Form zu feiern mit einer für sich sprechenden Kulisse, wie an einem See, auf einem Turm oder an anderen Orten genügt vollkommen. In den Gaben von Brot und Wein, sagen wir Dank dafür, dass Jesus Christus für uns das „Mehr“ des Lebens eröffnet hat. In den Gaben bringen wir uns selbst mit auf den Altar und bitten Gott, dass er unser Leben wandeln möge, wie Brot und Wein in Leib und Blut Christi.

 

4. Sendung

 

Zum Abschluss des Gottesdienstes steht der Segen Gottes. Diesen bekommen wir zugesprochen in allgemeiner Form oder in einem Einzelsegen. Schön ist es auch, wenn wir das zentrale Bibelzitat mit nach Hause nehmen können, auf einem Zettel oder einem kleinen „Giveaway“.

    

 

Von Markus Scheifele