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Wie will ich leben? - ein Filmworkshop

Dauer: 150 Minuten
Teilnehmerzahl: 5-20 je Altersstufe
Alter: 9-11 und 12-16 Jahre

 
Benötigtes Material:

• Film Der Sinn des Leben von Monty Python
• Film Happy-Go-Lucky von Mike Leigh (118 Minuten)
• Film Der Junge mit dem Fahrrad von Jean-Pierre und Luc Dardenne (87 Minuten)
• Projektionsmöglichkeiten wie DVD-Spieler, Fernseher oder Beamer
• Bunte A5-Karten (120g/m²), Eddings
 
Ablauf:
• Die Gruppe beginnt gemeinsam und schließt gemeinsam ab.
• Dazwischen werden je nach Alter der Minis zwei Gruppen gebildet, die unterschiedliche Filme anschauen.
 
Startimpuls
Als gemeinsamer Einstieg dient die erste Frequenz (0:24-1:28) des Satirefilms Der Sinn des Lebens der Gruppe Monty Python. Dabei können weitere einleitende Worte der Ergänzung dienen:
• Was prägt mein Leben, meinen Alltag?
• Wovon lass ich mich prägen?
• Was sind Vorbilder?
• Erhalte ich aus meinem Glauben Anregungen dazu?
• Wonach will ich handeln und urteilen?
• Erhalte ich Hilfestellung für meine Lebensausrichtung?
 
Danach werden Gruppen nach Altersgruppen aufgeteilt.
 
„Happy go lucky“ für die Gruppe der neun- bis elfjährigen
• Die jüngere Gruppe erhält ihren Zugang über den Film Happy-Go-Lucky von Mike Leigh.
Er erzählt von der Hauptdarstellerin Polly, die die Welt mit ihrem übergroßen Optimismus verbessern will. Dabei begegnet sie allerlei Widersachern und dennoch kann sie sich bis ans Ende treu bleiben – wie der Titel suggeriert. Sie findet schließlich ihre Liebe und alle Hektik weicht von ihr.
• Im Anschluss an den Film findet eine moderierte Austauschrunde statt. Fragen nach der Motivation von Polly für ihr Handeln, auf welche Art und Weise sie andere Charaktere ansteckt, können besonders im Vordergrund stehen. • Am Ende schrei ben die Kinder das Filmzitat auf Din-A5-Karten, welches sie am meisten berührt hat oder für die kommende Zeit begleiten soll.
 
„Der Junge mit dem Fahrrad“ für die Gruppe der zwölf- bis sechzehnjährigen
• Die ältere Gruppe schaut sich den Film Der Junge mit dem Fahrrad von Jean-Pierre und Luc Dardenne an.
Dieser thematisiert die Suche eines Sohnes nach seinem Vater. Zwar gefunden, aber nicht von ihm erwünscht, erlebt Cyril ein großes Glück: Er findet in einer unbekannten Frau die ihn liebende Person, die sein Vater für ihn nie sein wollte.
• Die ältere Gruppe diskutiert über den Austausch bei der jüngeren Gruppe hinaus, auch die Personenkonstellation: Wen oder was könnte der Vater personifizieren, wen stellt Samantha dar oder welche Haltung der Protagonisten wäre auch für das Leben der Jugendlichen erstrebenswert? Wie stehen die Charaktere zu einander? Und wo erkennen die Jugendlichen Handlungsmuster, die sie aus ihrem eigenen Alltag in ähnlicher Weise kennen?
• Auch hier steht das Festhalten zentraler Filmaussagen auf DIN-A5-Karten am Ende.
 
Abschluss:
• Nach der Arbeit in den Altersgruppen treffen sich alle, um die aufgeschriebenen Filmzitate den anderen vorzustellen.
• Danach stellst du die eingangs gestellten Fragen erneut vor, um sie nun von Freiwilligen beantworten zu lassen.
• Die Karten können von allen nach dem Workshop mitgenommen werden, um weiter an diese Fragen oder Personen des Films innerhalb des Alltags zu denken.
 
    
Eine Methode der Fachstelle Minis Freiburg, www.mehr-als-messdiener.de