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Ziemlich beste Freunde

Unterschiedlicher könnten zwei Menschen gar nicht sein, als sich der dunkelhäutige Driss und der Gelähmte Philippe zum ersten Mal begegnen. Driss, ein Junge von der Straße, aus einer der unzähligen Pariser Gangs, mit zahlreichen kleineren Verbrechen auf seinem Konto, ist gerade auf der Suche nach Arbeit. Nicht weil er das will, sondern weil es von ihm erwartet wird. Deshalb bewirbt er sich als Pflegekraft bei dem wohlhabenden, seit einem Paragliding-Unfall an den Rollstuhl gefesselten, Philippe.

 

Driss wollte den Job eigentlich nie haben und rechnet fest mit einer Absage, als er von Philippes Sekretärin zum Probearbeiten eingeladen wird. Plötzlich befindet sich Driss in einer Welt wieder, die ihm bisher gänzlich unbekannt war und die zwei merken, dass jeder vom anderen profitieren kann. Dies soll der  Beginn einer ganz besonderen und rührenden Freundschaft sein.

 

 

Das Zusammentreffen von Driss und Philippe ist wie eine kleine Auferstehung für beide: Der eine, der abzurutschen droht, hat plötzlich eine sinnvolle Aufgabe, die ihm Spaß macht. Und der andere, fast schon totgesagt, entdeckt wieder Lebensfreude.

Also gehen die beiden durch ihre Freundschaft endlich wieder der Sonne entgegen!

 

 

Komödie „ Ziemlich beste Freunde“; Regie: Olivier Nakache, Éric Toledano; 110 Minuten; Frankreich 2011

 

 

Von Martin van de Weyer