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Namenspatrone

Zu unserer Geburt bekommen wir alle einen Namen. Und dieser Name lehnt sich oft an den einer/eines Heiligen an. Diese nennen wir Namenspatrone. Doch warum gibt es Schutzpatrone überhaupt und welcher ist mein Schutzpatron?
 
Geschichte der Namenspatrone
 
Früher war es in katholischen Gegenden üblich, dass Kinder den Namen einer Heiligen/ eines Heiligen bekommen, der für die Kinder als Vorbild gelten sollte. Deshalb wurde nicht der Geburtstag des Kindes gefeiert, sondern der Namenstag. Den Geburtstag zu feiern war nicht sehr verbreitet, da dieses Datum einfach Zufall war. Den Gedenktag des Namenspatrons zu feiern, war jedoch eine super Möglichkeit um an die/den Heiligen zu denken und seinen „Nachfolger“ also das Kind zu feiern. Dieser Brauch war bis Mitte des letzten Jahrhunderts sehr verbreitet.
 
Wisst ihr denn wer euer Namenspatron ist?
 
Wenn nicht könnt ihr das ganz einfach im Internet herausfinden. Auf der Seite  www.heilige.de könnt ihr euren Namen eingeben und schon zeigt es euch Vorschläge an. Oder ihr fragt eure Eltern, warum sie genau diesen Namen für euch ausgesucht haben und wer euer Namenspatron ist.
 
Gruppenstunde zum Thema Namenspatron
 
Zu diesem Thema könnt ihr auch super eine Gruppenstunde
gestalten. Bringt am besten ein sogenanntes „Heiligenlexikon“ mit, in dem die Namenspatrone und die zugehörigen Gedenktage zu finden sind. So können eure Gruppenkinder ganz einfach herausfinden, wer ihr Namenspatron ist. Dazu könnt ihr auch gleich erklären, was ein Namenspatron überhaupt ist.
 
Ihr könnt euch aber auch schon im Vorfeld informieren, welches Kind welchen Namenspatron hat und diese mit knappen Infos auf Kärtchen schreiben. Die Kinder müssen dann herausfinden, welcher Patron zu wem gehört.
 
Oder wie wäre es mit einem Kennenlernspiel, bei dem die Kinder nicht nur Namen der anderen kennenlernen, sondern auch noch die zugehörigen Namenspatronen? Dazu eignet sich das Spiel „Putziger Peter“ sehr gut. Stellt  euch am besten im Kreis auf. Einer fängt an und sagt seinen Namen, ein Adjektiv, welches mit dessen Anfangsbuchstaben beginnt, und den eigenen Namenspatron. (Beispiel: „Ich bin der putzige Peter und mein Namenspatron ist der Apostel Petrus.“) Nun ist der nächste an der Reihe. Bevor er/sie aber seinen/ihren eigenen Namen sagen darf, muss er/sie zunächst den Satz vom Vorgänger wiederholen. So geht es immer weiter und der letzte, der an der Reihe ist, muss dann folglich die Sätze von allen aufzählen.
 
Eine weitere Möglichkeit wäre es, über den Namenspatron eurer Kirche nachzudenken. Wer ist sie/er? Und warum hat die Kirche diesen Namen erhalten? Diese Fragen kann euch bestimmt euer Pfarrer beantworten. Fragt ihn doch im Vorfeld, ob er euch in der Gruppenstunde besuchen kommt.
 
Viel Spaß beim Ausprobieren!
 
 
von Viviane Taxis